Die Ernte 2010 in Bordeaux
Der Jahrgang 2010, nochmals ein Jahrhundertjahrgang aber alles ganz anders!
Unsere Bordeaux-Information, Bewertung und Offerte
Sehr geehrte Damen und Herren,
Seit Anfangs April schauen die Weinfreunde aus aller Welt gebannt nach Bordeaux, 2009 oder 2010, welches ist der bessere Jahrgang? Preise? Parker-Punkte?
Nun wissen wir es; nie wurde ein Jahrgang so kontrovers wie dieser 2010er bewertet. Junge Journalisten legen Wert auf Analysen mit drei Kommastellen hinter dem Null und schreiben Fantasie-Geschichten. Gestandene Journalisten sind nach den ersten Degustationen sehr verwirrt, dabei hatten wir ideale Klimabedingungen, vor allem Farbe, Alkohol, Tannine, Gerbstoffe und Säure sind im Überfluss vorhanden. Für die schreibende Presse wäre dieser 2010er fast ein Prototyp eines sehr grossen Weines, wären sie dann nicht so irritiert, dass das alles gar nicht so schmeckt wie sie gedacht haben...
Dann gibt es die üblichen Seilschaften zwischen Schreiberlingen und den Produzenten. Zwei Punkte höher bewertet, das heisst eventuell eine Verdoppelung des Umsatzes. Nach wie vor gibt es nur einen wichtigen Kritiker: Robert Parker. Gefürchtet und gehasst von den Massen-Produzenten, dafür von den „modernen“ Produzenten geliebt. Kernpunkt der Geschichte; nur aus ausgereiftem und gesundem Traubengut kann man grosse Weine keltern. Der Alkoholgehalt lässt sich nicht so einfach steuern, ist aber auch nicht so wichtig wie viele Konsumenten meinen. Zum Beispiel riecht ein (zu-) früh gelesener Cabernet-Sauvignon mit 12.5 Vol % Alk. nach grünem Paprika und unreifen Bohnen, ein ausgereifter Merlot mit 14.5 Vol % Alk. nach Waldfrüchten und Gewürzboutique. Ein kleiner Cabernet-Sauvignon verliert seinen „Charakter“ und vermeintlichem „Goût du Terroir“ nach 4 – 5 Jahren und muss als rostiges Wasser bezeichnet werden, der reichere Merlot oder der ausgereifte Cabernet-Sauvignon lebt nach 10 Jahren noch! Eigentlich ist es einfach; reife und gesunde Trauben = guter Wein. Das heisst aber noch lange nicht, dass der alkoholreichere Wein der Bessere wäre, schlussendlich ist alles eine persönliche Geschmacksache.
Während sich nun einige Weinkritiker richtig schwer tun, kann man sich eine erste Bilanz der Berichte machen. Beim „Weinwisser“ haben sie erneut eine grosse Arbeit abgeliefert, mit mehreren hundert Weinbeschrieben. Viele Weine haben 18 -19 Punkte (von 20) und gelten als absolute Spitzenweine. Kontrovers ist dagegen das Weinmagazin „Vinum“, leider fehlen wichtige Degunotizen wie etwa von Château Canon la Gaffelière, Mondotte oder Pavie. Die Weine von Lalande de Pomerol fehlen ganz. Château Canon und Figeac sind besser als Château Ausone und Cheval Blanc; da sind wir aber ganz anderer Meinung. Dann sind bei „Vinum“ viele Weine unterbewertet, z.B. ist der sehr gelungene Château Troplong Mondot (St. Emilion) mit 14.5 Punkten bewertet, René Gabriel (Weinwisser) gibt 17 von 20 und Robert Parker 96-98 von 100 Punkten.
Dann gibt es noch die „Revue du Vin de France“ (RVF), die französischen Autoren sind einmal mehr enthusiastisch und stolz auf ihren 2010er. Unter den „Réussites exceptionnelles“ sind hier die Château Pavie und Troplong Mondot mit 19-20 Punkten! Allerdings sind in der RVF Aufsteiger oder neue Weingüter grundsätzlich benachteiligt, die schauen immer zuerst ob der Wein in der Klassifikation von 1855 erwähnt ist, dabei haben wir unterdessen das Jahr 2011! Neue Weine wie etwa „Aura de Cambon“ oder „Clos du Jaugueyron“ (seit 2003 grossartig) werden schlichtweg ignoriert…
Auch die grösste Weinzeitschrift der Welt; der „Wine-Spectator“ schreibt überaus positiv. Das kleine Problem ist aber der US-Dollar, für einige Sammler werden die Spitzenweine praktisch unerschwinglich sein, anstelle Sfr. 1.30 ist der Dollar noch aktuell Sfr. 0.82 wert. Da bleiben viel Frust und ein Aufschlag von 30-40 %.
Wenn wir nun alle Publikationen verglichen haben, können wir einmal mehr Robert Parker empfehlen; der „Wine Advocate“ (gedruckt oder im Internet) ist sehr informativ und wird weltweit gelesen und akzeptiert.
Wie ist nun der neue Jahrgang wirklich?
Es gibt einige unglaublich grosse 2010er, wir informieren Sie laufend, auch über die Preise auf www.wermuth.ch.
Nochmals genauer und der Reihe nach:
Médoc mit Margaux, Haut-Médoc, St. Julien, Pauillac und St. Estèphe
Es gibt einige kleine Weingüter, welche den besten Wein aller Zeiten produziert haben! Wenn nun die 2009er bald zum Konsum reif sind, sollten selbst die einfacheren 2010er-Gewächse mindestens 4-6 Jahre reifen. Die Haltbarkeit ist aber noch viel länger. Die ersten Weine sind nun auf den Markt; Ch. Belle-Vue (Médoc), Malescasse, Clos du Jaugueyron oder Charmail sind praktisch gleich teuer wie im letzten Jahr. An sich sind das Schnäppchen, kaum Sfr. 20.–/Flasche für einen grossen Wein und Jahrgang. Es lohnt sich sicher auch einige Magnum-Flaschen abfüllen zu lassen. Hier von überteuerten Preisen zu sprechen wäre reines Geschwätz. Die grossen „Grand cru classé“ sind einzigartig, qualitativ ähnlich dem Vorgänger, jedoch mit Alterungspotential für Jahrzehnte. Darunter sind auch unsere absoluten Favoriten Ch. Pichon Baron und Lynch Bages, die alle Weinkritiker ebenfalls zuoberst sehen. Einige andere Weine sind sicher weniger gelungen, haben im Finale harte Tannine, zu viele Gerbstoffe und sind unharmonisch. Diese Weine haben in unserer Einkaufsstrategie keinen Platz gefunden.
Preise?
Falls Sie es nicht wissen; wir teilen einige wenige Flaschen Pauillac‘s und St. Estèphe‘s mit der ganzen Welt – das kann finanziell schon ein wenig weh tun, vor allem wenn man sich nur für die grossen Namen interessiert. Es gibt etwa fünfzig Top-Weingüter, welche vielleicht geschätzte 6 Mio. Flaschen im Jahr produzieren. Als Vergleich: Die Schweiz hat jetzt über 7 Mio. Einwohner mit einem pro-Kopf-Wein-Verbrauch von über 45 Liter/Person/Jahr!
Preiswerte Weine?
Ja, man findet viele Weine… es gibt noch viele praktisch gleichwertige Weine, die nur einen Bruchteil der Premier crus kosten. Ein Tipp; lassen sie die Hände weg von den Zweitweinen. Diese sind entweder zu wenig gut, oder wie etwa Carruades de Lafite Rothschild oder Pavillon rouge von Ch. Margaux völlig überteuert.
Péssac-Léognan, Graves und Sauternes
Ch. La Mission Haut Brion hat nun endgültig Kultstatus erreicht. Das hat natürlich auch preisliche Folgen… (Tipp; alle älteren Mission aufkaufen, die unter Sfr. 250 angeboten sind). Im Familien-Match mit Haut Brion (Produktion 93‘000 Flaschen) ist Mission Haut Brion (61‘000) dieses Jahr qualitativ und punktuell Sieger. La Mission 2010 hat mehr Cabernet Sauvignon als üblich, nämlich 62% (und 37 % Merlot). Der Wein ist elegant wie Haut Brion, hat aber mehr Tiefe; dazu fast barocke Fülle mit unglaublicher Frucht (Heidelbeeren, Cassis aber auch schwarze Trüffel), er wird in 30-40 Jahren ein Highlight auf einer fürstlichen Tafel sein! Auf praktisch gleicher Augenhöhe ist unser Tipp; der rote Ch. Pape Clement , ein tiefdunkler, feiner exzellenter Wein aus perfekten Merlot- und Cabernet-Sauvignon-Trauben (ca. je zur Hälfte und hat weniger als 14 Vol % Alk!). Auch Fieuzal wird wieder von Jahr zu Jahr besser, Ch. Malartic-Lagravière ist bereits ein Klassiker. Die weissen Pessac-Léognan-Weine sind im 2010 hervorragend, ihre Struktur ist vielleicht noch besser als im Vorjahr.
Die Dessertweine in Sauternes und Barsac sind zumeist sehr gelungen und perfekt. Sehr speziell ist die Sonderabfüllung (nur in 3/8 Flaschen) von Ch. Doisy Daene; Extravagant de Doisy Daene, bei Parker zusammen mit Ch. d‘Yquem am höchsten bewertet. Auch Ch. Suduiraut und Rieussec sind sehr fein und haben eine raffinierte Frische.
Pomerol und Lalande de Pomerol
Das Gebiet von Lalande Pomerol gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Weine stehen dem Nachbarn Pomerol in nichts nach, die Böden sind vielleicht mehr kalk/lehm- und weniger kieshaltig . Die Erträge sind teilweise sehr klein, die Reben müssen dem Boden alles abringen. Einer der Besten, Ch. de Chambrun gehört unserem Partner Silvio Denz und erhält von Parker 91-93 Punkte. Die beste Parzelle (nebenbei mit Sicht auf Gazin und Pétrus) von Chambrun heisst „Le Bourg“ und wird separat vinifiziert. Das Mini-Cuvée, nur 19 Hl/Ha besteht aus Merlot (70%) und Cabernet Franc (30 %). Wir haben exklusiv für Sie fünfzig 6er-Originalholz-Kisten als Zuteilung erhalten (Parker 91-94).
Viele Weinkenner stufen in Pomerol den 2010er noch höher als den 2009er ein. Die Weine haben gute Strukturen, die Säure ist etwas höher (längere Haltbarkeit) und die Erträge sind allgemein klein. Wir werden wenige Flaschen Ch. l’Evangile, Trotanoy und Fleur Petrus erhalten von den andern wie Croix de Casse oder Domaine de l’Eglise etwas mehr.
St. Emilion
In St. Emilion haben wir viele grosse und majestätische Weine degustiert. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Unsere Auswahl im letzten Jahr hat sich bewährt, Charme, Souplesse und Nachhaltigkeit – wir haben unglaublich viel Freude mit den nachdegustierten 2009ern. Noch strenger ist unsere Selektion im 2010. Massstab aller Dinge ist unser Domizil, unsere Hausburg in St. Emilion; Château Faugères. Die Qualität der 10er ist hier nochmals höher. Bei den ersten Degustationen wurde Péby-Faugères mehrfach als bester (!) St. Emilion genannt. Wir haben ebenfalls mehrfach degustiert und verglichen, es ist der beste Péby bisher! Allerdings hat der Run auf diesen Wein lange vor der Subskription begonnen. Fast auf gleicher Höhe der Hauptwein: Château Faugères, auch dieser 2010er ist sehr gross.
Die Premier grand cru classé: Viele Weine kann man in einem Atemzug nennen, die Château Angélus, Bellevue, Mondotte, Pavie, Pavie Macquin, Troplong, Larcis Ducasse, dann knapp dahinter Canon la Gaffelière, Tour Figeac, Figeac, Valandraud, Rol Valentin, Fleur Cardinale. Die beiden Premiers Grand cru classé Ch. Ausone und Cheval Blanc sind dann noch einmal Extraklasse. Beide Châteaus haben praktisch die gleiche Assemblage; je 55 % Cabernet Franc und 45 % Merlot; das ist einerseits der Cheval Blanc im Stil der grossen alten Jahrgänge, aber der „moderne“ Ausone ist vielleicht noch grösser. Beide Weine werden jedoch nur Flaschen-weise verfügbar sein.
Côtes de Castillon
An der Grenze zu St. Emilion gibt es teilweise hervorragende Weinberge, welche aber bereits in der Appellation controllée (AC) Côtes de Castillon liegen. Die bringen oft viel bessere Weine (speziell wenn es keine Sandböden sind), als die kleinen Betriebe in St Emilion. Bisher wurden diese etwas rustikalen Cuvées preisgünstig in Frankreich kommerzialisiert. Vor einigen Jahren hat unser Freund Stephan Neipperg das Ch. D’Aiguilhe gekauft und umgebaut. Das war die Trendwende, seither schaut die grosse Weinwelt jedes Jahr gespannt auch auf Côtes de Castillon. Unser Ch. Cap de Faugères hat erneut eine sehr schöne Frucht ausgewogener Körper und ist ein wunderbarer Tafelwein der ersten Güte. Aus den besten Trauben von Cap de Faugères ist der Ch. Mouleyre selektioniert worden, ein Wein auf der Stufe 90-93 Punkte.

Unsere Bordeaux-Bewertung des Jahrgangs 2010
RP = The Wine-Advocate (Robert Parker)
WW = Weinwisser/René Gabriel
W = Franz J. Wermuth (FJW)
Premiers cru’s des Jahrgangs, wir benoten mit 96-100 Punkte
Ch. Latour (RP 98-100), Ch. Lafite-Rothschild (RP 98-100), Ch. Mouton-Rothschild (RP 97-100),
Ch. Margaux (RP 96-98), Ch. Haut-Brion (RP 98-100), Ch. Mission Haut-Brion (RP 98-100, WS 94-97),
Ch. Cheval Blanc (RP 96-98+), Ch. Ausone (RP 98-100), Ch. Pétrus (RP 98-100)
Grosse Prestigeweine und die Besten des Jahrgangs, mit 94-100 Punkten
Ch. Cos d’Estournel (RP 95-97), Ch. Montrose (RP 96-99+), Ch. Pontet Canet (RP 96-100), Ch. Pichon Baron (RP 97-99+), Ch. Lynch-Bages (RP 95-97), Ch. Léoville las Cases (RP 95-98), Ch. Léoville Poyferré (RP 95-98), Ch. Ducru Beaucaillou (RP 96-98+), Ch. Palmer (RP 95-97), Ch. Pape Clément (RP 93-95+), Ch. Smith Haut Lafitte (RP 95-97), Haut Bailly (RP 95-97), Ch. Angélus (RP 94-96+), Ch. Pavie (RP 95-98+), Ch. Péby-Faugères (RP 94-96), La Mondotte (RP 96-98+) Ch. Valandraud (RP 94-96+), Ch. Troplong-Mondot (RP 96-98+), Ch. Pavie Macquin (RP 96-98+), Ch. Bellevue (St. Emilion RP 92-94) Ch. l’Eglise Clinet (RP 96-100), Ch. Trotanoy (RP 93-95+), Vieux Ch. Certan (RP 96-98), Ch. Clinet (RP 95-98), Ch. L’Evangile (RP 96-98), Ch. La Fleur Petrus (RP 95-98+)
Die Spitzenweine, wir benoten mit 93-96 Punkte
Ch. Calon Segur (RP 92-94+), Ch. Grand Puy Lacoste (RP 93-96), Ch. Pichon Lalande (RP 92-95+), Ch. Duhart Milon (RP 94-96), Ch. Léoville Barton (RP 91-93+), Ch. Branaire-Ducru (RP 93-95), Ch. Talbot (RP 91-93), Ch. Gruaud-Larose (RP 92-94), Ch. Lascombes (RP 94-97), Ch. Giscours (RP 92-95), Ch. Malartic Lagravière (RP 92-94), Domaine Chevalier rouge (RP 91-93+), Ch. Figeac, Ch. Faugères (RP 91-94), Ch. Canon la Gaffelière (RP 92-94), Ch. la Dominique (RP 92-94), Clos Dubreuil (RP 92-94+), Ch. Larcis Ducasse (RP 95-97)
Gross und klassisch, 90-93 Punkte
Ch. La Tour Carnet (RP 92-94), Ch. Batailley (RP 89-91+, WW 18), Ch. Haut Batailley, Ch. Kirwan (RP 90-93), Ch. Lagrange St. Julien (RP 89-92), Ch. Giscours, Ch. La Tour Figeac 88/90, Ch. Fleur Cardinale (RP 92-95 !), Domaine de l’Eglise (RP 87-89), Ch. Gazin Pomerol, Ch. de Chambrun (RP 91-93)
Exklusiv bei WSA mit 91-94 Punkten
L’Aura de Cambon Margaux (W 93-94), Ch. de Chambrun «le Bourg» (RP 92-94) Ch. Cap de Faugères «La Mouleyre» (W 91-93)
Die Favoriten unter der „Kleinen“ 88-91 Punkte und mehr
Ch. Belle-Vue Haut-Médoc (RP 89-91), Ch. Les Grands Chênes (RP 90-92), Clos du Jaugueyron (Médoc und Margaux), Ch. Charmail, Ch. Malescasse (WW 18), Ch. Baret, Ch. Cap de Faugères,
Weissweine (Péssac Léognan und Sauternes) 94-98 Punkte
Trockene Weine: Ch. Haut Brion, Ch. La Mission Haut Brion, Domaine de Chevalier, Ch. de Fieuzal, Ch. Smith Haut Lafitte, Ch. Malartic-Lagravière
Dessertweine: Ch. d’Yquem (RP 96-98), Ch. de Suduiraut (RP 94-96), L’Extavagant de Doisy-Daene (RP 95-97)
Weitere grosse 2010er, in Südfrankreich und in Bordeaux degustiert (94-100)
Clos des Papes, La Peira, Ch. Négly (Clos des Truffiers und Porte Ciel im Languedoc), Pingus, Flor Pingus,
Clos d’Agon Tinto und Blanco (probiert, weniger interessant ; Vega Sicilia)
Die Preise folgen…
NS. Da regen sich einige Weinfreunde auf, dass die neureichen Chinesen die besten Bordeaux- und Burgunder-Weine aufkaufen und dabei nichts davon verstehen, gleichzeitig trinkt aber das Oberhaupt der „Grande Nation“ zum Dîner anstelle von Wein lieber ein „Cola light“ und hasst zudem reife Käse (nachzulesen in unserem Tagesanzeiger in Zürich)…
ist das doch eine verkehrte Welt.
Zürich, 6. Juni 2011/Franz J. Wermuth

